Social Media

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Zeitung lesen war gestern – dank Internet, iPhone & Co wird es täglich leichter, sich und andere unabhängig von Ort und Zeit zu informieren. Neben den klassischen News-Webseiten dienen immer mehr soziale Netzwerke als Plattform zum Informationsaustausch. Facebook, Twitter und Myspace sind dabei nur die Spitze des Eisbergs. Natürlich ist auch die Musikbranche mit ihren Künstlern ganz vorne mit dabei, die die bunte Welt der sozialen Netzwerke zu ihren Gunsten nutzt. Hier gibt es für Musiker fast unbegrenzte Möglichkeiten.

Hier mal ein kurzes Video aus dem Proberaum oder einen unveröffentlichten Song des neuen Albums hochladen. Dort die Fans zum Konzert am Samstag einladen oder nur mal schnell posten, dass man gerade im Studio an neuen Songs arbeitet. Mit ein bisschen Geschick können Musiker dank des www ein großes Publikum ansprechen und dabei nicht nur Kontakt zu bisherigen Fans halten, sondern auch neue hinzu gewinnen. Richtig genutzt können soziale Netzwerke deshalb ein sehr wirksames Instrument für Promotion sein.

Gerade wegen der vielen unterschiedlichen Möglichkeiten für Musiker ist es allerdings oft nicht ganz einfach, den Überblick zu behalten. Welche Angebote gibt es für Künstler überhaupt? In welchen sozialen Netzwerken sollte ein Musiker unbedingt vertreten sein? Und was muss man bei der Nutzung beachten?

Hier findet Ihr deshalb Tipps und Kniffe, welche Webdienste sich für Musiker besonders eignen oder sogar speziell für sie erstellt wurden und wie man ihr großes Potential möglichst effektiv nutzen kann.

Facebook: www.facebook.com
Viele Musiker nutzen mittlerweile neben MySpace auch Facebook für Promozwecke. Als Musiker könnt Ihr Euch hier ein Bandprofil anlegen, damit andere User Eure Fans werden können. Wie das genau funktioniert, wird hier Schritt für Schritt erklärt.

Auf dem angelegten Profil können dann ganz einfach Statusmeldungen und Links gepostet und kommentiert werden. Ihr könnt Band-Fotos und Videos hochladen oder Veranstaltungen erstellen und Personen dazu einladen.
Die Erstellung eines Events wird Euch hier erklärt. Damit Eure potentiellen Fans auch wissen, wie Ihr klingt, könnt Ihr einen Musikplayer  auf dem Profil einbinden. Mit der speziellen Facebook-Programmiersprache FBML ist es möglich, neue Reiter zu erstellen. Diese könnt Ihr ganz nach Belieben programmieren und gestalten. Dazu muss „Static FBML“ zunächst zu den eigenen Anwendungen hinzugefügt werden. Eigene Reiter könnt Ihr dann bearbeiten. Wie ein eigener Reiter Schritt für Schritt gestaltet wird, erfahrt Ihr hier.

Über die Einstellungen auf Eurer Pinnwand könnt Ihr auswählen, welcher Reiter als  „Landing-Tab“ angezeigt wird, also auf welchem die Fans beim Besuch Eurer Seite landen. Seit kurzem gibt es auch iFrames, die bei der Programmierung wesentlich mehr Spielraum zulassen. Sie werden FBML in Zukunft ersetzen. Sobald sie für alle nutzbar sind, erfahrt Ihr dies natürlich hier bei artistguide. Erste Infos zu den iFrames findet ihr auch hier.

Die Seite RootMusic bietet Euch die Möglichkeit, Eure Facebook-Seite weiter auszugestalten. RootMusic erstellt dazu auf Eurer Facebook-Seite einen eigenen Reiter unter dem Titel „BandPage“, auf dem ihr neben einem Musikplayer, mit dem Musik auch gekauft werden kann, auch Videos, Fotos, Banner und Termine einbinden könnt. Die Bearbeitung erfolgt ganz einfach über RootMusic. Die Seite ist dabei unter anderem mit SoundCloud, YouTube und ArtistData verknüpft, was Euch die Bearbeitung noch erleichtert.
Sind die ersten Schritte geschafft, gilt es nur noch, die neue Facebook-Seite mit Leben zu füllen.

Hier einige wichtige Tipps, die Ihr dabei unbedingt beachten solltet:
1. Erstellt eine Vanity-URL für Euer Profil (Beispiel: www.facebook.com/variousartists), damit Ihr besser gefunden und verlinkt werden könnt. Das geht so (siehe auch hier).
2. Oft dauert es eine Weile, bis Fans auf das Profil aufmerksam werden. Wie man Besucher für sich gewinnen kann, wird hier erklärt. Vor allem zu Beginn macht es Sinn, beispielsweise durch Verlosungsaktionen einen gewissen Anreiz zu schaffen. Um weitere Fans zu gewinnen ist es sinnvoll, die bisherigen Nutzer zu animieren, ihre Meinung zu äußern. Beispiele: „Wir spielen heute Abend im Zwölfzehn in Stuttgart. Wie gefällt Euch das?“ oder „Wer kommt alles vorbei?“
3. RootMusic ermöglicht Euch, eine vielseitige Ausgestaltung Eures Facebook-Profils.

Twitter: www.twitter.com
Bei Twitter können kurze Mitteilungen mit bis zu 140 Zeichen veröffentlicht werden. Deshalb eignet sich Twitter gut dafür, Eure Fans nochmals daran zu erinnern, dass bald ein Konzert stattfindet. Auch um auf Neuigkeiten hinzuweisen und auf ausführlichere News auf der Bandhomepage zu verlinken, ist Twitter für Musiker gut geeignet. Nach einer kurzen Registrierung könnt Ihr sofort loszwitschern.
Um Zeit zu sparen, könnt Ihr Twitter auch mit anderen sozialen Netzwerken wie Facebook oder MySpace verknüpfen. Eure Statusupdates werden dann automatisch auch getwittert.

Auch hier einige Tipps:
1. Fügt wenn möglich der Twitter-Nachricht einen Link hinzu, die auf eine längere Info, beispielsweise auf Eurer Homepage, verweist. Dann wird diese gleich mit beworben.
2. Weitere Tipps zum erfolgreichen twittern gibt es hier.

YouTube: www.youtube.com
In der Online-Video-Community YouTube kann man Videos hochladen, die dann von den Usern angeschaut, bewertet und kommentiert werden können. Hier wird erklärt, wie Ihr Euch Euer eigenes Konto anlegen könnt. Wichtige Tipps zur Erstellung eines Kanals für Eure Band gibt es auch hier.  Natürlich könnt Ihr Euren YouTube-Kanal auch individuell gestalten – sei es mit Euren Bandfarben oder indem Ihr Euer Bandlogo im Hintergrund platziert. Videos, die Ihr auf YouTube hochgeladen habt, können auch in anderen sozialen Netzwerken eingebunden, hochgeladen und gepostet werden. Sie sind somit extrem vielseitig nutzbar. Oft genügt es, den Link eines Videos zu posten, das Video wird dann beispielsweise bei Facebook direkt angezeigt. Bei Facebook gibt es zudem die Möglichkeit, eine YouTube Video Box zu verwenden. Mit dieser Applikation könnt Ihr ein neues Video von Euch problemlos an alle Fans verschicken.

Klar könnt Ihr auf YouTube das Video zu Eurem neusten Song hochladen, doch die Plattform bietet noch viel mehr Möglichkeiten. Ein kurzes Video aus dem Proberaum kann beispielsweise hochgeladen und dann an anderer Stelle wieder eingebettet werden.

Unsere YouTube-Tipps für Euch:
1.    Peppt Statusmeldungen in anderen Netzwerken ab und zu durch kurze YouTube-Videos auf.
2.    Haltet auch während Tourpausen Kontakt zu Euren Fans, indem Ihr ab und zu ein kurzes Video hochladet (aus dem Proberaum, aus dem Studio, usw.). So haben die Fans das Gefühl, trotzdem etwas von ihrer Band „zu sehen“.
3.    Beim Upload von Songs im eigenen Kanal muss immer auf die GEMA- und die Urheberrechte geachtet werden.

regioactive.de: www.regioactive.de
regioactive.de ist eine Verknüpfung aus Musiker-Community, Musikmagazin, Eventkalender und Multimediaportal. Nach Eurer Anmeldung bei regioactive.de könnt Ihr ein Artist-Profil erstellen.

Neben den Funktionen der anderen sozialen Netzwerke bietet das Portal auch noch Möglichkeiten, die auf Eure ganz speziellen Bedürfnisse als Musiker zugeschnitten sind. So kann man beispielsweise Dokumente wie ein Presskit im pdf-Format dem Profil hinzufügen und zum Download zur Verfügung stellen. Über eine spezielle Kooperation von regioactive.de mit finetunes könnt Ihr Eure Musik außerdem über alle gängigen Downloadportale vertreiben.

Auf der Startseite von regioactice.de werden registrierte Bands sowohl bei der Musik als auch bei den News berücksichtigt. Unter „Backstage“, dem Service-Portal von regioactive.de, gibt es Gig-Angebote, Bandwettbewerbe und -ausschreibungen sowie ein Verzeichnis von Live-Locations.

Wenn Ihr also beispielsweise auf der Suche nach einer Konzertlocation in Stuttgart seid, wird Euch hier weiter geholfen. Auf dem sogenannten „Marktplatz“ können Bands zudem miteinander kommunizieren, sich gegenseitig Auftritte beschaffen oder nach neuen Musikern suchen.

Unser Tipp: Checkt den Backstage-Bereich und tauscht Gigs mit anderen Bands aus. So könnt Ihr Euch ein Netzwerk schaffen.

SoundCloud: www.soundcloud.de
Bei SoundCloud können Musiker nach einer kurzen Anmeldung ihre Musik entweder hochladen oder direkt aufnehmen. Das relativ neue Portal bietet Musikern mit seinen speziellen Funktionen vielfältige Möglichkeiten und ist übersichtlich gestaltet. Den eigenen SoundCloud-Player könnt Ihr auch in andere Netzwerke einbinden.

In der SoundCloud Community können die hochgeladenen Songs von anderen Usern diskutiert und bewertet werden. Es besteht zudem die Möglichkeit, direkt im Song, also an einer Stelle, die einem besonders gut oder schlecht gefällt, einen Kommentar zu platzieren. So ermöglicht SoundCloud Musikern und Labels die Analyse und Diskussion von Liedern. Wenn Ihr gemeinsam an Songs arbeiten möchtet, könnt Ihr auch halbfertige Lieder hochladen und diese zur Bearbeitung für andere freigegeben.

Ihr könnt übrigens selbst bestimmen, ob Eure Songs nur Freunden bei SoundCloud, einer bestimmten Benutzergruppe oder der gesamte Öffentlichkeit zur Verfügung stehen sollen. Im Gegensatz zu anderen Netzwerken könnt Ihr zudem entscheiden, ob Ihr Eure Songs als Stream oder als kostenlosen beziehungsweise kostenpflichtigen Download anbietet.

Da im Gegensatz zu anderen sozialen Netzwerken jedem Song auf SoundCloud seine eigene URL zugewiesen wird, ist eine Einbindung in anderen Netzwerken oder Blogs problemlos möglich. Neue Tracks können so beispielsweise direkt auch auf Twitter oder Facebook veröffentlicht werden .

Kleiner Tipp: Nutzt SoundCloud, wenn Ihr einige Eurer Songs als Stream und andere als Download anbieten wollt – denn mit dem SoundCloud-Player ist beides möglich.

ArtistData: www.artistdata.com
Viel doppelte Arbeit spart Ihr Euch mit ArtistData. Das Portal ermöglicht Euch nach der Erstellung eines Profils über ein einziges Portal mehrere Netzwerke gleichzeitig zu pflegen. So können beispielsweise der Facebook-, MySpace-, Flickr- und Twitter-Account zeitgleich über das kostenlose ArtistData-Profil aktualisiert werden. Nicht nur Statusmeldungen sondern auch Events oder Blogeinträge können so zentral angelegt und auf den neusten Stand gebracht werden. Dazu bedarf es immer lediglich einer Aktualisierung des Profils auf ArtistData. Welche Netzwerke damit gepflegt werden können, seht Ihr hier.

Nach dem gleichen Prinzip wie ArtistData funktioniert zum Beispiel auch das Portal Bandstand , das jedoch nicht ganz so umfassende Möglichkeiten bietet, es sei denn man benutzt die kostenpflichtige Variante. Ein ähnliches Angebot von iLike ermöglicht nur die Aktualisierung des Facebook-Profils. ArtistData ist aus diesen Gründen sicherlich eines der am besten geeigneten Portale.

Einige Tipps:

1. Die Verknüpfung oder zentrale Verwaltung von Netzwerken kann sehr zeitsparend sein. Bedenkt aber, dass ein unpersönlicher Eindruck entstehen kann. Es ist ratsam, Meldungen ab und zu variieren zu lassen
2. Benutzt Portale wie ArtistData hauptsächlich für die Erstellung von Konzert-Terminen und Events – dort lohnt sich die Zeitersparnis.

Zum Abschluss noch ein paar allgemeine Tipps
Richtig genutzt haben Social Media-Anwendungen für Künstler ein extrem großes Potential und können Euch in vielerlei Hinsicht weiter bringen. Insbesondere zur Promotion eigenen sie sich sehr. Deshalb solltet Ihr im Umgang mit sozialen Netzwerken einiges beachten:

1. Pflegt und aktualisiert Eure Profile regelmäßig, damit wirklich eine Bindung zu den Fans entsteht.
2. Überflutet Eure Fans nicht mit unnötigen Informationen. Nur interessante (oder lustige) Informationen sollten auch auf Euren Profilen erscheinen.
3. Gebt den Fans das Gefühl, dass wirklich Ihr hinter dem Profil steckt und mit ihnen kommuniziert. Oft genügt es dabei schon, auf Kommentare von Fans ab und an zu antworten.
4. Weitere Tipps zum Umgang mit sozialen Netzwerken gibt es auch hier.

Fragen an den Experten Markus Biedermann (regioactive.de)

1. Warum sind soziale Netzwerke wichtig für Musiker?
Soziale Netzwerke können ein wichtiger Bestandteil der eigenen Promo-Aktivitäten sein. Dennoch sollte man nie vergessen, dass es zahlreiche weitere Kanäle gibt, über die man Menschen erreichen kann: Medien/Presse, Newsletter, persönliche Präsenz vor Ort etc. Entscheidend ist immer das Gesamtpaket der Band.

2.  Welche 3 Aspekte dürfen auf einem Musikerprofil auf keinen Fall fehlen, welche auf keinen Fall vorhanden sein?
Auf drei beschränken ist gar nicht leicht, aber die wichtigsten Inhalte sind meines Erachtens ziemlich offensichtlich:
– Musik: Mindestens ein freies Promo-MP3 sollte vorhanden sein. Es sollte kein Snippet und keine schlechte Live-Aufnahme via Camcorder, Phone oder MP3-Player sein.
– Alle Basis-Bandinfos. Soviel Info wie möglich, aber den Text nur so lange wie nötig gestalten. Leser im Netz neigen dazu alles „schnell“ erfassen zu wollen.
– (Promo)-Fotos, die auch für Dritte nutzbar sind (das sollte entsprechend gekennzeichnet sein, z.B. mit einer Creative Commons Lizenz).
Mit diesen 3 Sachen ist es anderen möglich, zum Beispiel über die Band zu berichten oder zu bloggen, Freunden einen Song zu empfehlen, einen Veranstaltungshinweis mit Foto und Infos auszuschmücken etc.
Was en Detail auf keinen Fall hinein gehört, das sollte man niemandem vorschreiben. Das Schöne ist ja, dass einem im Netz die Freiheit geboten wird, auf eigene Faust ein Bild von sich zu zeichnen, so wie man es haben möchte. Authentisch zu bleiben hat dabei übrigens noch niemandem geschadet. Seid gleichermaßen authentisch wie auch informativ.

3. Welche 3 Schlagworte verbindest du mit sozialen Netzwerken?
Ganz spontan: Fans, Freunde, Netzwerkpflege – unterschiedliche Personengruppen, mit denen man im gleichen Rahmen kommunizieren kann. Man sollte aber im Hinterkopf behalten, dass nicht alles für jeden gleich relevant ist.

4. Welches ist der größte Vorteil sozialer Netzwerke für Musiker, welches der größte Nachteil?
Leichter Kontakte knüpfen, besser die Fans am Ball und „im Spiel“ halten, also sie informieren und bei Aktionen auch mal einbinden und ihr Engagement einfordern, die kommenden Live-Termine kommunizieren und promoten, usw. –  all das ist ganz generell ein Vorteil vom Netz, wo jeder auf eigene Faust publizieren kann.
In der allgemeinen Unübersichtlichkeit aufgrund der Vielfalt der Angebote liegt ganz gewiss ein Nachteil an der ganzen Sache. Was einen selbst angeht, so muss man sich eben rein- und durchfuchsen, z.B. auch mal andere nach ihren Erfahrungen befragen. Was die Kommunikation mit Dritten angeht unterstreicht das die Wichtigkeit meiner vorigen Antworten: Niemand will die Informations-Üderdosis, man kann gar nicht alles verarbeiten. Also immer überlegen: Welche Information ist für welchen Empfänger relevant, und welchen Kanal will ich dafür nutzen.
5. Welches ist das bedeutendste soziale Netzwerk für Musiker und Bands?
Ganz unkonkret gesprochen, denn das Netz ist ja im steten Wandel: Immer genau jenes, mit dem die Band ihre Zielvorgaben am besten erreichen kann.
Ganz sicher war es zum Beispiel mal MySpace, aber heute? Die Bedeutung schwindet, während Facebook derzeit weiter zulegt. Die Funktionen verändern sich auf den Plattformen ständig, diverse neue Plattformen verschwinden schneller wieder als sie aufgetaucht waren. Also gilt auch hier: sich ins Thema rein- und durchfuchsen, auf dem Laufenden bleiben, Erfahrungen mit anderen austauschen. Dann eine klare Entscheidung treffen: Es können und sollten niemals „alle“ sein, denn der Tag hat nur 24 Stunden und geprobt werden muss ja noch. Im besten Fall fließt auch Energie in eine eigene Webpräsenz, ob ganz klassisch oder ebenfalls eher kommunikativ angelegt, z.B. als Blog.
Ich lege euch natürlich insbesondere regioactive.de ans Herz, auch wenn wir uns eigentlich nicht als soziales Netzwerk im engeren Sinne verstehen. Bei uns mischen sich klassische Medieninhalte wie das Magazin und der Eventkalender mit expliziten Bereichen zum Netzwerken, wie zum Beispiel die Booking-Community in www.regioactive.de/Backstage.


Autor: Popbüro Region Stuttgart, www.popbuero.de

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